Lucie Česká

Rech auf Bild. Kunstladen in Reproduktionen im Nicolaus Lehmann Kunsthandlung

S. 311–319 (tschechisch), 320 (deutsch

Die erfolgreichen Privatgaleristen des 19. Jh. stützten sich in erster Linie auf den Handel mit Werken von Künstlern, die für die Öffentlichkeit attraktiv waren. Neben den Originalen selbst waren die zur Befriedigung eines breiten Kundenkreises angefertigten Reproduktionen für sie ein sehr wichtiger Handelsartikel. Die Galeristen schlossen mit den Künstlern Verträge über die Reproduktionsrechte für einzelne Werke ab, um mit ihnen im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit handeln zu können. Ein Beispiel für einen Unternehmer, der sich seit den 1870er Jahren in Böhmen weitgehend auf den Handel mit Kunstreproduktionen orientierte, war Mikoláš Lehmann, der seine Kunsthandlung in Prag mit anderen kommerziellen Aktivitäten verband, v. a. mit dem Betrieb einer Dauerausstellung und der Organisation von Europatourneen mit ausgewählten Gemälden. Im Zusammenhang mit dem Besitz von Reproduktionsrechten musste er sich in den 1870er/1880er Jahren u. a. mit Gerichtsverfahren wegen illegaler Vervielfältigung oder Verbreitung illegaler Reproduktionen auseinandersetzen.

Schlüsselwörter: Tschechien – Österreich – 19. Jahrhundert –  Wanderausstellung – Reproduktion – Reproduktionsrechte – Rechtsstreit – Mikoláš Lehmann – Gabriel Max – Oskar Kramer – Graz – Ljubljana (Laibach) – Klagenfurt – Insbruck – Salzburg

 

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Veranstalter der Konferenzen:
Ústav dějin umění AV ČR
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