Petra Trnková

Fälschungen im Zeitalter der mechanischen Reproduktion oder Banknoten in den Händen von Fotografen um die Mitte des 19. Jahrhunderts

S. 298–309 (tschechisch), 310 (deutsch

Fälschungen (sei es von Banknoten, Münzen, grafischen Blättern, Wechseln, Handelsverträgen, Testamenten oder anderen Dokumenten) waren im 19. Jh. ein fester Bestandteil des Marktes. Infolge der Entwicklung und raschen Verbesserung neuer mechanischer Reproduktionsverfahren in der Mitte des Jahrhunderts, insbesondere der Fotografie auf Papier, nahm die Qualität und Quantität der Fälschungen sprunghaft zu. Anhand einiger kurzer Fallstudien aus Böhmen und Österreich, die auf zeitgenössische Presse, Gerichtsberichte oder authentische Banknotenfälschungen zurückgreifen, zeigt der Beitrag nicht nur, wie sich die neuen technischen Möglichkeiten in der Herstellung von Fälschungen und ihren Modellen niederschlugen, sondern weist auch auf allgemeinere theoretische Fragen hin. Insbesondere wird auf das bisher übersehene Scheitern-Konzept hingewiesen, das nicht nur für die Historiographie der Fotografie, sondern auch die der Druckgrafik und der Kunst im Allgemeinen von Bedeutung ist.

Schlüsselwörter: Tschechien – Österreich – 19. Jahrhundert – Fotografie – Fälschungen – Banknoten – Falsum - Kopien – Antoine Claudet – Anton Petrowitz – Josef Führich

 

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