Lívia Laifrová – Alena Hönigová

Innovatives Wirken der tschechischen Pianisten Jan Ladislav Dusík, Ludvík Václav Lachnith und František Nikodim in den Zentren der Musikindustrie (1801–1829)

S. 237–256 (tschechisch), 257–258 (deutsch

Die Schicksale der drei tschechischen Pianisten, die sich vor der Französischen Revolution in Paris befanden, waren sehr unterschiedlich. Abgesehen von ihrer tschechischen Herkunft hatten sie gemeinsam, dass sie ihre musikalischen Qualitäten mit der Betätigung in diversen Bereichen der Musikindustrie zu verbinden wussten und flexibel auf die von den politischen Bedingungen diktierten Zwänge reagieren konnten. Jan Ladislav Dusík, der erfolgreichste von ihnen, war zu Beginn des 19. Jh. nicht nur für seine herausragenden spielerischen und kompositorischen Fähigkeiten berühmt, sondern auch für seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Klavierherstellern und Verlegern sowie für seine eigene Verlags- und Lehrtätigkeit. Lachnith und Nicodami waren neben ihrer Konzerttätigkeit auch als Pädagogen sehr einflussreich. Der Beitrag klärt einige der widersprüchlichen Informationen, die in zeitgenössischen Musikwörterbüchern über die große Musikerfamilie Lachnith zu finden sind, auf der Grundlage bisher unbekannter Dokumente und der Ergebnisse neuer Forschungen wirft er ein Licht auf Nicodamis Tätigkeit in der Pariser Firma Erard. Diese Studie erklärt auch die Faktoren des künstlerischen und kommerziellen Wettbewerbs, der zum Aufbau des europäischen Musiklebens und -betriebs im frühen 19. Jh. beitrug.

Schlüsselwörter: Tschechien – Frankreich – England –  Klaviermusik im 19. Jahrhundert – die französische Klavierschule - Musik als Handelsartikel – Ludvík Václav Lachnith - František Nikodim (Nicodami) - Jan Ladislav Dusík - Jean Baptist Erard – Sébastien Erard – John Broadwood

 

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Veranstalter der Konferenzen:
Ústav dějin umění AV ČR
Ústav pro českou literaturu AV ČR
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