Bohumil Jiroušek – Martina Halamová

Die Kritik am Literaturmarkt im journalistischen Werk von Vítězslav Hálek

S. 175–180 (tschechisch), 181–182 (deutsch)

Vítězslav Hálek war ein produktiver und erfolgreicher Dichter, aber er war auch einer der führenden tschechischen Journalisten und Meinungsbildner seiner Zeit. Von Anfang der 1860er Jahre bis zu seinem Tod wirkte er als Journalist in der Redaktion der Zeitung Národní listy und gehörte zu den wichtigsten Figuren im Prozess der dynamischen Veränderungen im Bereich des tschechischen Journalismus. So erlebte er den Wandel der Redaktion - unter der Leitung von Julius Gréger - von einer defizitären patriotischen Genossenschaft zu einer Zeitung, die die Notwendigkeit der Rentabilität akzeptiert. Der Beitrag konzentriert sich auf einige Schriften Háleks aus den frühen 1870er Jahren, in denen er die Probleme des kleinen tschechischen Literaturmarktes, das Problem der Tantiemen, aber auch den Verkauf von Büchern, sowie die mit dem damaligen Literaturmarkt verbundenen Missstände, wie die Vermischung von Werbung und Literaturkritik, reflektiert.

Schlüsselwörter: Tschechien – 19. Jahrhundert – Literaturmarkt – Verlage – Vítězslav Hálek

 

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