Martina Power – Veronika Knotková

Versicherungsgesellschaft – Finanzinstitut in Prag

S. 109–121 (tschechisch), 122–123 (deutsc

Der Beitrag beschreibt die Gründung und das Wirken eines zu dieser Zeit in Europa einzigartigen Projekts, nämlich der Prager Stadtversicherungsgesellschaft. 1864 beschloss der Prager Stadtrat trotz der Skepsis deutscher Liberalen die Gründung der Prager Stadtversicherungsgesellschaft, deren künftige Einnahmen zur Deckung der Kosten beitragen sollten, die die Stadt Prag für die Feuerwehr aufbringen musste. An der Gründung der Versicherungsgesellschaft waren maßgeblich die Mitglieder des Stadtrats beteiligt, die die sich emanzipierenden tschechischen Geschäftsleute vertraten. Trotz der anfänglichen Verlustjahre stellte sich der finanzielle Erfolg des Instituts relativ schnell ein, und in den folgenden Jahren dehnte es seine Tätigkeit auf die damals selbständigen Gemeinden, die Vororte von Prag, aus. Die positive Bilanz der Versicherungsgesellschaft war neben der Erweiterung des Kundenstamms auf ein gutes Management mit minimalen Betriebskosten und erfolgreicher Taktik, auf die rechtzeitige Nutzung neuer Trends in der Versicherungsbranche, d.h. die Erweiterung des Angebots an Versicherungsarten, und schließlich auch auf Bezüge zur Prager Gemeinde sowohl in den verwendeten Symbolen als auch in den persönlichen Verbindungen zurückzuführen.

Schlüsselwörter: Tschechien – 19. Jahrhundert – Prager Stadtversicherungsgesellschaft – Stadtwirtschaft – Geschichte Prags

 

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